The Power of Communication.

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Wann hattet ihr euren letzten Konflikt? Letzte Woche, gestern oder gar heute? Ja, ein Konflikt entsteht schnell, aber wie man dem umgehen kann, das soll gelernt sein.

Sprechen, konversieren, reden, sagen, erzählen… Das alles sind Synonyme für den Akt des Mitteilen im Zuge der Kommunikation.
Zuhören, lauschen anhören, horchen… Das sind Synonyme für den Akt des aktiven Aufnehmens im Zuge der Kommunikation.
Bei beiden Akten kann einiges schief laufen, dann kommt es meist zu einem Konflikt. Ein Konflikt, der leicht vermeidbar wäre, würden alle Menschen die selbe Sprache sprechen. Leider ist dies nicht möglich, denn jeder einzelne Mensch entwickelt eine Sprache, die dem Bildungsgrad, der sozialen Einbindung und dem eigenen Lebensstil zugrunde liegt.

Die größte Macht ist das richtige Wort zur richtigen Zeit.

Es gibt einfach Situationen, da ist man zu 100% davon überzeugt im Recht zu sein. Man möchte seinen Standpunkt klar darstellen und einfach mal „triumphieren“. Allerdings kann genau bei dieser Situation einiges schief gehen. Man sagt etwas mit einem falschen Ton, verwendet eine abwegige Wortwahl und obwohl man es nicht böse gemeint hat, scheint das Gegenüber entsetzt und beleidigt. Man versucht es klar zu stellen, aber dann ist es schon zu spät, denn der andere ist am Zug und hat einen drauf gesetzt. Schon befindet man sich mitten im Konflikt. Mit einem anderen Wort, einem anderen Ton und einer anderen Ausdrucksweise hätte man die gesamte Auseinandersetzung vermeiden können.

Und was jetzt?

Man geht sich aus dem Weg, vermeidet den Kontakt. Man möchte beinhart und standfest bleiben. Und dieses unkommunikative Verhalten führt meist zu mehr Missverständnissen. Der Kopf rennt in Kreisen, man überlegt sich wie man diese Situation beseitigen könnte und wie man einen Kompromiss eingehen könnte. Allerdings benötigt es an Willen von beiden Seiten. Einsicht, dass das nicht der richtige Lösungsweg ist. Solange nicht beide auf der selben Wellenlänge sind, das selbe Ziel verfolgen, kann der Konflikt nicht aufgelöst werden. Jedoch, umso länger eine Auseinandersetzung besteht, umso schwieriger ist es einen Kompromiss zu finden, und umso härter ist es alle Missverständnisse aufzuklären.

Die „Reparatur“ von Kommunikation.

Die Verständnisprobleme aufzuklären ist ein Prozess. Um schon von beginn an eine Auseinandersetzung zu vermeiden, kann man gleich um Klärung der Aussage beten. Das kommt in dem Gespräch meist automatisiert mit der Aussage „Häh?“, „Was?“ oder „Wie meintest du das?“. Allerdings können auch alleine diese drei kleinen Phrasen Probleme entwickeln. Meist überlegt man nicht, sagt sie einfach in einem ernsten Ton und schon kann sich das Gegenüber angegriffen fühlen. Man sendet falschen Signale aus und der Empfänger empfindet diese als durchaus beleidigend. Da ist der Konflikt einfach vorprogrammiert! Somit könnte man sagen, man sollte eher konkrete Nachfragen stellen, und dies mit einer der Situation angepassten Stimmungslage. Allerdings ist das alles garnicht so einfach, wie es in Theorie ist. Denn meist spielen viele Emotionen und Gemütszustände mit, dass eine Kontrolle der Stimmlage sehr schwer erscheint.

Fazit

Es bedarf an viel Übung, Kommunikation bewusst einzusetzen und Probleme zu vermeiden. Um ideal auf bestimmte Reize reagieren zu können, muss man zuerst mit sich selbst im Reinen sein, wissen wie man seine emotionale Reaktionen auf bestimmte Reize kontrollieren und dadurch sachlich kommunizieren kann. Ich selber tu mir da noch sehr schwer, aber mit jedem Mal wird es besser, also einfach nicht verzagen!

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