Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

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Fotos sind oftmals mehr als nur die Aufnahme und das Festhalten eines flüchtigen Moments. Auch wenn die Motive noch so zufällig gewählt wirken, steckt hinter vielen Bildern ein Konzept und eine Geschichte. Nicht umsonst heißt es laut einem bekannten Sprichwort: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.  Wie man seine Fotos ausdrucksstark und erzählend gestalten kann, habe ich mir für euch angesehen.

Die Relevanz von Individualität

Um Geschichten mit Fotos zu erzählen, gibt es mehrere Punkte, die zu beachten sind. Denn je nach Ziel oder Thema der Geschichte steht ein anderer Fokus im Vordergrund. Jedes Bild muss allerdings individuell und authentisch sein. Ohne Individualität können Fotos einfach durch ähnliche Aufnahmen ersetzt werden und die Geschichte darin verloren gehen.

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She knows her worth. (Project: Glow Up! // Agnes Strasser)

Wie kann ein Foto eine Geschichte erzählen?

Die Geschichte eines Fotos liegt in den Details: Beispielsweise kann die Lebensgeschichte einer Person nicht mit einem einfachen Porträt in vollen Umfang beschrieben werden. Details wie Falten im Gesicht, graue Haare, Schrammen auf den Händen, die Beschaffenheit der Kleidung oder der Gesichtsausdruck machen ein Foto erst lebendig. Details geben Einblick in das Leben und erzählen die Geschichte. Zu Beginn ist es essentiell, festzulegen, wohin die Reise überhaupt gehen soll.

In the eyes of the beholder. (Project: Glow Up! // Agnes Strasser)

Welche Geschichten gibt es?

Fotos, die Geschichten erzählen, werden erinnert und bleiben im Gedächtnis.

Fotos oder auch Bilddokumentationen von kultureller Bedeutung transportieren einzigartige Momente und bieten ein Fenster in eine unbekannte Welt. Um hierbei die Kultur in ihren Facetten abzubilden, ist es wichtig, dass Gewohnheiten, Gepflogenheiten und Bräuche festgehalten werden.

Don’t hate – Show love. (Project: Glow Up! // Anna-Lena Pirker)

Konfliktpotenzial: Ein Bild muss nicht schön sein, um eine Geschichte zu erzählen. Wird ein Konflikt abgebildet oder entfacht das Foto einen inneren Konflikt im Betrachter, so wird von diesem intensiv darüber nachgedacht und es bleibt ihm in Erinnerung.

Emotionen: Bilder, welche den Fokus auf Gefühle und Empathie legen, bieten viel Spielraum für Interpretation. Aus diesem Grund eignen sich emotionale Motive besonders für die Erzählung von Geschichten.

Geschichten werden erzählt, um gehört oder – wie in diesem Fall – gesehen zu werden. Wenn ein Foto eine bestimmte Kernaussage kommunizieren soll, muss diese auch auf den ersten Blick erkennbar sein.

Geschichten, die gut erzählt werden, geben uns die Möglichkeit, sensorisch in sie einzutauchen. Somit wird der Vorstellungskraft freien Lauf gelassen und alle Sinne können mit nur einem Bild angesprochen werden. Am Ende des Tages liegt dennoch jede Geschichte in jedem Foto der Interpretationsfähigkeit der Betrachter zugrunde.

 

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